Start Digitalisierung

On-Premise vs. Cloud CRM

Software-as-a-Service (SaaS) ist ein Lizenz- und Vertriebsmodell, mit dem Software-Anwendungen in der Cloud, also über das Internet, als Service angeboten werden. Auf der Gegenseite stehen On-Premise Lösungen, welche auf dem Server des jeweiligen Unternehmens installiert und von diesem selbst verwaltet werden.

 

Was ist Cloud Computing und was bedeutet Saas?

 

Cloud Computing ist die Bereitstellung von Computing-Services wie Software, Datenbanken, Server und Netzwerke über das Internet. Damit können End-User von überall auf Software und Anwendungen zugreifen.

Software-as-a-Service (SaaS) ist ein Lizenz- und Vertriebsmodell, mit dem Software-Anwendungen über das Internet, d.h. als Service, angeboten werden.“

– Salesforce

Die Vorteile von Cloud-basierten Softwareanwendungen sind zahlreich: 

  • Der Cloud-Computing-Anbieter ist verantwortlich für das Hosting, die gesamte IT-Infrastruktur sowie Wartung und Sicherheit
  • Keine Investitionen in die Infrastruktur
  • Skalierbarkeit: Zusätzliche Nutzer und/oder Anwendungen können einfach und schnell hinzugefügt werden
  • User können standortunabhängig und von jedem internetfähigen Gerät auf die Software zugreifen
  • (Anbieterbedingt) höhere Sicherheitsstandards

Demgegenüber stehen folgende Nachteile: 

  • Vertrauen in den Anbieter muss gegeben sein: keine uneingeschränkte Kontrolle über die eigenen Daten
  • Weniger Möglichkeiten zur Personalisierung
  • Kosten für den eigenen Server fallen weg, dafür entstehen monatliche / jährliche Kosten gegenüber dem Anbieter
  • Ein Internetzugang ist für Cloud-Lösungen unabdingbar, ohne diesen kann man nicht mit der Software arbeiten

Und dennoch: Erst mit der Abkehr von “physischer” On-Premise Software sind einige Dienstleistungen und Geschäftsmodelle realisierbar. Sobald Mobilität und die Einbindung von Kunden eine Rolle spielen, kann ein Cloud-CRM-System (wie beispielsweise Salesforce) seine gesamte Stärke ausspielen. 

  • Nur mit einer Cloud-basierten CRM-Software kann ein Vertriebsmitarbeiter im Außendienst aktuelle Projektdaten direkt vom Kundentermin aus auf dem Mobiltelefon einsehen oder absenden 
  • Nur mit einer Cloud-basierten CRM-Software, können Mitarbeiter aus dem Home-Office Ihre Daten im CRM-System einpflegen und auf dem aktuellen Stand halten

Das bedeutet nicht zwingend, dass Cloud-basierte Softwareanwendungen in jedem Fall und für jedes Unternehmen besser geeignet sind als On-Premises! Erfahren Sie im Folgenden mehr zu On-Premise Lösungen und deren Stärken und Schwächen.

Was bedeutet On-Premise und was sind On-Premise Lösungen?

 

On-Premise heißt übersetzt zunächst einmal, dass etwas „in den eigenen Räumlichkeiten“, sozusagen „vor Ort“ stattfindet.

On-Premise Lösungen stehen also auf der Gegenseite zur Cloud bzw. zu Cloud Computing. Denn die jeweilige Software, zum Beispiel das ERP-System, wird bei On-Premise Lösungen auf dem unternehmenseigenen Server installiert.

Wie auch Cloud-Software, bieten On-Premise-Systeme Vorteile: 

  • Vollständige und alleinige Kontrolle über die eigenen Unternehmensdaten
  • Datenzugriff setzt keinen Internetzugang voraus, auch offline bedienbar (Cloud Lösungen bieten allerdings ähnliche Offline Möglichkeiten an)
  • Starke Möglichkeiten zur Personalisierung
  • Hoher Datenschutz: keine Weitergabe von Daten an Dritte
  • Mit dem Kauf der Software entstehen keine weiteren laufenden Kosten

Zu den Nachteilen zählen klar: 

  • Die alleinige Kontrolle geht mit Eigenverantwortung und dauerhafter Mehrarbeit einher: Anpassung, Erweiterung, Wartung, Updates liegen beim Unternehmen selbst
  • Datenschutz ist hoch, ebenso aber auch der mögliche Verlust von Daten
  • Zwar keine laufenden Kosten, dafür aber hohe Personalkosten durch den Betrieb eines eigenen IT-Bereichs

Der Kompromiss

Sowohl Cloud-, als auch On-Premise Lösungen bieten Vorteile für Unternehmen. Soll die Verwaltung der eigenen Daten beim Unternehmen selbst liegen, ist eine gute Lösung klar: On-Premise. Cloud und Cloud-Lösungen auf der anderen Seite wappnen Unternehmen vor möglichem Datenverlust und erzeugen keinen Mehraufwand durch die Instandhaltung der Software.

So weit, so gut. Aber wie können sich Unternehmen für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden – On-Premise vs. Cloud? Neben klaren Kosten-Faktoren, die letztlich oft die Entscheidung fällen, gibt es noch eine dritte Möglichkeit – eine Art Kompromiss. Dieser sollte in die Entscheidung miteinbezogen werden, wenn Sie als Unternehmen von den Stärken der eher traditionellen On-Premise Lösung profitieren wollen, ohne dabei auf die Schnelligkeit und Einfachheit einer Cloud-Lösung verzichten zu wollen.

Hybrid lautet das Stichwort!

Mit einer gemischten Rechen-, Speicher- und Serviceumgebung minimieren Sie die Nachteile beider Optionen. Eine Hybrid Cloud verfügt über eine lokale Infrastruktur, private Cloud-Dienste und einer öffentlichen Cloud, wie Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure.
Ihr größter Vorteil bei dieser Zusammensetzung: die Agilität. Eine elastische Skalierung nach oben und unten kann Ihnen so langfristige Wettbewerbsvorteile sichern.

Wenn Ihre Anforderungen also weder durch private noch durch öffentliche Cloud-Lösungen komplett abgedeckt sind, entscheiden Sie sich für das Beste aus beiden Welten – mit einem Hybrid-Cloud-Ansatz. So müssen Sie nicht zwischen On-Premise vs. Cloud wählen.

Wir als Digitalisierungsberatung empfehlen grundsätzlich eine Cloud-Lösung. Cloud Computing und Cloud-CRM-Systeme sehen wir aufgrund der zahlreichen Potenziale und der abteilungs-, Mitarbeiter- und ortsübergreifenden Funktionalität als Zukunft einer jeden Unternehmensdigitalisierung und als einen optimalen Einstieg in das digitale Kundenmanagement an.