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17.06.2021

Salesfive & Eigenherd für die ReDI School of Digital Integration

Die ReDI School of Digital Integration ist 2016 in Berlin mit einer wichtigen Mission gestartet: Mit digitaler Bildung die Integration von Gefüchteten beschleunigen.

 

Mittlerweile besteht das Team aus knapp 50 Mitarbeiter*innen, die mit verschiedenen Partner*innen (Deutsche Bahn Stiftung, Coca-Cola Foundation u.v.m.) genau diese Mission vorantreiben. Das Kursprogramm reicht vom „Kids & Youth Program“ über das „Digital Women Program“ bis hin zum „Digital Career Programm”.

 

„Wir lehren digitale Fähigkeiten, um Barrieren abzubauen und die Experten von morgen zu vernetzen“, so Anne Kjaer Bathel (geb. Riechert), CEO & Co-Founder der ReDI School of Digital Integration.

 

Die gemeinnützige Technologie-Schule hat Standorte in Berlin, München, Düsseldorf, Duisburg und Kopenhagen. Verschiedene ehrenamtliche Expert*innen vermitteln heute tech-affinen Geflüchteten, Migrant*innen und Deutschen ohne Zugang zu digitaler Aus-und Weiterbildung Programmier- und Computerkenntnisse. Salesfive und Eigenherd sind Teil dieses tollen Programms – als Salesforce Trainer. So bereiten wir die jungen Talente nicht nur auf eine Salesforce Nutzung vor, sondern auch auf eine Karriere im IT-Bereich.

Niklas Mudra, Business Analyst bei Salesfive, ist einer dieser Trainer. Wir haben ihn gefragt, wie das Ganze so abläuft und warum er als Trainer dabei ist.

 

„Das Training mache ich, weil ich Interesse daran habe, mein Salesforce Wissen an die Menschen weiterzugeben, die auch mehr darüber lernen wollen. Die Trainings laufen sehr gut, die Student*innen passen gut auf und sind interessiert. Das macht die Sessions auch sehr interaktiv. Man bekommt viel zurück und es macht einfach Spaß!“

 

Am Ende der Kurse wird das Wissen auch abgefragt. Wir sind gespannt, wie die diesjährigen Teilnehmer*innen den Salesforce-Kurs absolvieren werden und freuen uns, wenn wir das ein oder andere Talent vielleicht als zukünftigen Fiver begrüßen dürfen. Wir drücken euch die Daumen!

 

Für weitere Informationen zur ReDI School – Programm, Ziele, Learnings und die Entstehung des Salesforce-Kurses – lesen Sie gerne das folgende Interview mit Manu Laudam Carvalho, Digital Career Program Manager der ReDI School.

 

Was steckt hinter dem Namen ReDI School?
Der Name ReDI leitet sich Der Name ReDI leitet sich ab von „Readiness“ – also Bereitschaft – und „Digital Integration“.

Wie ist das Konzept des Salesforce-Kurses? Welche Inhalte werden gelehrt? Wie läuft die Zusammenarbeit mit Partner*innen ab?
Die Idee für den Salesforce-Kurs entstand durch das Engagement von Salesforce-Mitarbeiter*innen aus unserer Community. Im Markt steigt die Nutzung von Salesforce-Produkten und somit auch die Nachfrage nach zertifizierten Administrator*innen. Mit unserem Kurs wollen wir die Teilnehmenden auf das Salesforce-Examen ADM201 vorbereiten oder ihnen zumindest den Weg dorthin aufzeigen. Die Inhalte des Kurses werden somit maßgeblich durch die Inhalte des Examens bestimmt. Da so ein examensorientierter Kurs recht trocken sein kann, kam uns die Idee, Salesforce-Partner einzubinden. Die Wünsche nach mehr Praxisbezug hören wir schließlich öfter. Diesen bringen die Salesforce-Partnerunternehmen jetzt in den Kurs ein.

Für wen ist das Programm geeignet? Benötigt man einen IT-Background bzw. Vorkenntnisse in Salesforce?
Es sind keine besonderen IT-Vorkenntnisse notwendig. Wir empfehlen fließende Englischkenntnisse (die meisten Lernmaterialien sind auf Englisch und im Kurs wird englisch gesprochen), genügend verfügbare Zeit (mindestens acht Stunden pro Woche für Selbststudium), und natürlich ein Interesse für CRM-Systeme.

Wie ist der Bewerbungsprozess? Wie erfahren die Teilnehmer*innen von dem Kurs?
Die meisten hören von uns durch Freund*innen und Verwandte. Einige wenige durch soziale Medien. Über unsere Website können Interessierte sich anmelden und werden anschließend zu einem “Open Day”, unserer Informationsveranstaltung, eingeladen. Nach dem Open Day folgt die Online-Bewerbung. Ausgewählte Kandidat*innen werden von den ehrenamtlichen Lehrer*innen interviewt. Wenn das persönliche Profil und die Einstellung bzw. Motivation zu unseren Angeboten passen, laden wir die Bewerber*innen zum Onboarding ein. Nach dem Onboarding beginnt dann der regelmäßige Abendkurs zweimal wöchentlich für ca. 16 Wochen.

Was sind die Ziele des Programms? Die Learnings und Highlights?
Das Ziel ist, unsere Studierenden dabei zu unterstützen, einen selbstgewählten Karrierewandel zu verwirklichen. Ohne Praxis geht das nicht! Ein Highlight ist es natürlich, wenn Absolvent*innen einen Job als Salesforce Admin oder Consultant finden.

Was ist Dein Tipp, wie man am besten anfängt, sich in der Salesforce Welt zurechtzufinden?
Ganz klar – Trailhead!

Ist Salesforce-Wissen ein Sprungbrett in eine IT-Karriere?
Sicherlich! Spannend wird es vor allem, wenn Menschen sich mit Programmieren beschäftigen. Salesforce Developer sind noch häufiger gefragt als Salesforce Admins. Es könnte sich also selbst für Quereinsteigende aus der IT-Branche lohnen, sich mit Salesforce zu beschäftigen.

Welche Möglichkeiten haben die Kursteilnehmer*innen nach Absolvieren des Programms?
Fleißige Teilnehmende bereiten sich auf das Salesforce-Admin-Examen vor und meistern die Prüfung. Damit erhöhen sie ihre Chancen auf einen Job als Salesforce Admin oder Junior Consultant ungemein! Andere entscheiden sich für Praktika oder weitere Übungsstunden auf Trailhead. Manche wählen nach einer lehrreichen Erfahrung auch einen anderen Karriereweg – beispielsweise Webentwicklung oder Datenanalyse – zu denen wir auch Kurse anbieten.

 

Wir sind stolz darauf, Teil des Programms zu sein und die ReDI School und ihre Studierenden zu begleiten, die Leidenschaft für Salesforce mit anderen zu teilen und so letztlich die Digitalisierung in die Welt zu tragen!