SALESFIVE BLOG

30.06.2021

Diversity bei Salesfive

Zum Ende des aktuellen #PrideMonth möchten auch wir bei Salesfive nicht still bleiben! Wir möchten dies vielmehr nutzen, um einige Fragen zu beantworten.

 

Was bedeutet Diversität für uns? Eine Frage, die sich nicht in einem Satz beantworten lässt. So viel sei aber bereits verraten: Wir l(i)eben Diversität! Mit unterschiedlichsten Nationalitäten, Identitäten und Kulturen haben wir ein grandioses und buntes Team, das Salesfive Tag für Tag zu einem Ort des kreativen Austauschs macht.

Wir möchten Ihnen nicht nur Informationen zum Status Quo geben, sondern weiterdenken – Was können wir noch verbessern und wie geht es weiter? So viel vorweg: Unser Ziel ist es nicht, perfekt zu sein.

 

Unser Ziel lautet: Jeden Tag unser Bestes geben, um Diversity in die IT-Branche zu bringen und klassische Berufsbilder aufzubrechen!

Bevor wir Ihnen einen Einblick geben, wie wir dieses Ziel verfolgen und realisieren, möchten wir eine grundlegende Frage beantworten. Was haben der Pride Month und Diversity überhaupt miteinander zu tun? Es wird gerne mit solchen Begriffen um sich geworfen, ohne wirklich darüber nachzudenken, in welcher Verbindung sie zueinanderstehen. Aber eigentlich ist es ganz einfach: Mit dem Aufkommen der LGBTQIA+ Bewegung wurden Menschen auf der ganzen Welt dazu aufgerufen, einen selbstbewussten bzw. selbstachtenden und damit stolzen Umgang mit der eigenen sexuellen Identität zu leben. Diversität umfasst hingegen nicht nur die sexuelle Identität, sondern jegliche kulturellen Unterschiede zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, Werten, Meinungen, kulturellen Hintergründen und vielem mehr.

Doch es ist nicht nur so, dass wir uns gegen Diskriminierungen und Rassismus bestimmter Gruppen aussprechen möchten – vielmehr möchten wir bei Salesfive uns für mehr Diversität einsetzen! Und das selbstverständlich nicht nur diesen Monat, sondern das ganze Jahr über, jeden einzelnen Tag.

 

Das bedeutet Diversität für uns

1. Cultural Diversity

Mehr ist hier wirklich mehr! Je unterschiedlicher unser Team, desto besser. Wir wissen, dass kulturelle Diversität der Schlüssel für ein gut funktionierendes Team ist. Nach diesem Prinzip verlaufen auch unsere Hiring- und Bewerbungsprozesse. Mit über 100 Mitarbeiter*innen in ganz Deutschland und der Schweiz verteilt treffen bei Salesfive Menschen aus verschiedensten Kulturen zusammen.

Wie machen wir das? Das ist gar nicht so einfach zu erklären. Oft sind es keine bestimmten Prozesse, die Diversity in unser Team bringen. Vielmehr versuchen wir, ein Gleichgewicht in den verschiedenen Teams zu schaffen. Wir versuchen demnach, diese sowohl Geschlechter-, als auch kulturell ausgeglichen zu formen. Sehen wir ein Ungleichgewicht, versuchen wir dieses wieder auszugleichen. Bevor wir eine Stelle ausschreiben, überlegen wir also – Wie divers aufgestellt ist das Team bereits und wie können wir dies noch verbessern? Wir versuchen daher Stellenanzeigen so zu gestalten, dass sie alle Menschen ansprechen, um möglichst schon bevor es in die ersten Vorstellungsgespräche geht, einen sehr diversen Bewerberpool zu haben.

Dabei möchten wir unseren Mitarbeiter*innen den Einstieg bei uns so einfach wie möglich gestalten, ohne dabei deren kulturelle Hintergründe außen vor zu lassen. Denn das immense Verständnis für alle erdenklichen Ansichtsweisen, das sich daraus ergibt, sehen wir als große Chance. Sind wir also bereits divers genug? Die Antwort lautet NEIN. Wie schon gesagt, ist mehr in diesem Fall wirklich mehr. Und ein Maximum an Diversität, das vielleicht irgendwann erreicht ist, gibt es nicht.

Wir möchten an dieser Stelle noch das Projekt der ReDI School of Digital Integration vorstellen. Diese wurde 2016 in Berlin mit einer wichtigen Mission gegründet: Mit digitaler Bildung zu mehr Integration. Mit verschiedenen ehrenamtlichen Teaching-Partner*innen wird Geflüchteten technisches (Basis-)Wissen vermittelt und ausgebaut. Salesfive ist Teil dieses tollen Programms – als Salesforce Teacher. So bereiten wir die jungen Talente nicht nur auf eine Salesforce Nutzung vor, sondern auch auf eine Karriere im IT-Bereich. Und freuen uns, die Teilnehmer*innen aus allen Bereichen der Welt vielleicht irgendwann bei Salesfive begrüßen zu dürfen! Hier erfahren Sie mehr zum Projekt.

 

2. Age-and-Family-friendly

Work-Life-Balance: Utopie oder Realität? Die Antwort fällt uns nicht schwer. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns genauso wichtig, wie das Fördern neuer Talente oder die Gleichberechtigung verschiedener Geschlechter am Arbeitsplatz.

Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice sind nur der Anfang. Wir sehen das so: Wenn Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen, steigt auch die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter*innen. Wieso sollen wir ihnen das also nicht ermöglichen? Schließlich hat jeder etwas davon. Teamkolleg*innen, Kund*innen, das Management und natürlich die Familien.

Unser Hybrid-Modell eignet sich hierfür besonders gut. Die Mitarbeiter*innen können selbst wählen, wie viele Tage pro Woche sie ins Büro kommen möchten und sich dann selbstständig ihren Platz buchen. In der einen Woche ist es mal mehr Homeoffice, in der anderen mehr Büro.

 

Das weiß auch Alexander Mette, Teamlead in München und Familienvater, zu schätzen:

„Mit zwei Kids im Homeschooling geht’s schon mal rund! Da braucht es viel Organisation – vor allem wenn wie bei uns beide Elternteile berufstätig sind – und einen Arbeitgeber, der flexible Arbeitszeiten und -orte unterstützt. Mal daheim, mal im Office. Seit kurzem sind im Rahmen der Salesfive Benefit-Optionen auch wieder Massagen möglich, die habe ich dann sofort wahrgenommen! Das nenne ich Work-Life-Balance.“

 

Und auch wenn es mal drunter und drüber geht, haben unsere Geschäftsführer unseren Mitarbeiter*innen gegenüber immer ein offenes Ohr. So finden wir individuelle Lösungen, für Mitarbeiter*innen mit Kindern und Familie – oder auch ohne – egal welchen Alters.

 

3. Sexual Orientation & Gender

Für uns bei Salesfive sind alle Menschen gleich. Wir wissen aber auch, dass dazu mehr gehört als nur Worte. Es muss ein Bewusstsein, ebenso wie ein respektvoller Umgang mit den Themen sexuelle Orientierung und Geschlecht geschaffen werden.

Jedes neue Teammitglied wird bei Salesfive wertgeschätzt und soll sich wohlfühlen, unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlecht. Denn wir sind ein Team! Und kein Geschlecht ist mehr oder weniger wert als das andere, genauso wie Mitarbeiter*innen mit der einen sexuellen Orientierung genauso wichtig sind, wie Mitarbeiter*innen einer anderen.

 

Bei Salesfive gibt es keine spezielle Diversity Policy, denn wir handeln nach dem Leistungsprinzip.

„Wer klipp und klar auf das Leistungsprinzip setzt, macht bereits einen sehr großen Schritt in die richtige Richtung – alles weitere regelt sich oft automatisch. Zusätzlich sollten Führungskräfte darauf achten, wo und wie der Markt oder auch langjährige interne Prozesse Chancen der Mitarbeiter*innen auf diskriminierende Art und Weise einschränken.“ – Jan Alexander Bartels im Interview mit Springer Professional

 

Im Zuge dessen sind wir Teil der „Bring Women Back to Work“ Intitiative von Salesforce. Wir unterstützen Frauen dabei, nach längerer Karrierepause wieder ins Berufsleben einzusteigen. Denn Frauen sind immer noch auf fast allen Ebenen, in den verschiedensten Branchen, am Arbeitsplatz unterrepräsentiert. Salesforce-Partnern wird mit „Bring Women Back to Work“ also ein Programm zur Verfügung gestellt, dass es ihnen ermöglicht, neue Talente zu rekrutieren, indem sie Frauen, die eine lange Karriereunterbrechung hinter sich haben, bei ihrem Weg zurück ins Berufsleben unterstützen. Hier erfahren Sie mehr zu unserer Mentorin Julianne Teber, die die Talente begleitet.

 

Wir möchten abschließend sagen, dass alle drei Punkte natürlich auf einen großen abzielen: Niemanden aufgrund von kulturellem Hintergrund, bestimmten Werten und Meinungen, sexueller Orientierung, Geschlecht, Alter, Familienstand oder sonstigen „ausschließenden“ Aspekten zu diskriminieren. Dass man dies heutzutage noch explizit erwähnen muss, ist traurige Realität. Es liegt an jedem einzelnen von uns, das vorangegangene zu leben – egal ob im Arbeitskontext oder im Alltag.

Das ist auch eine unserer Aufgaben als Digitalisierungspartner. Mit den bereits erwähnten Projekten versuchen wir, mehr Diversität in die IT-Branche zu bringen. Doch es gibt noch viel zu tun – und sowieso: Dies ist keine Aufgabe, die zu einem bestimmten Zeitpunkt „erledigt“ ist. Es ist ein Prozess, der vom gesamten Team bis hin ins Management gelebt werden muss. Wir arbeiten Tag für Tag an uns, um diesen Prozess weiter in die richtige Richtung voranzutreiben.