Social Shopping

Social Shopping statt Social Distancing im Einzelhandel. Physische Läden sind zwar aktuell unter bestimmten Vorschriften geöffnet, aber die Auswirkungen, die die langen Schließungen auf Einzelhändler*innen hatten und haben, sind gravierend. Zudem halten Regelungen wie beispielsweise Schnelltests und Terminvergabe viele Käufer*innen doch eher Zuhause. Im Artikel zum Connected Store haben wir bereits beschrieben, wie wichtig es ist, seine Läden – wir gehen hier von einer Zeit aus, in der diese wieder regelmäßig geöffnet haben – mit seinem Onlineshop zu vernetzen.

Definition & Begriffserklärung

An dieser Stelle möchten wir näher auf die Online-Komponente eingehen. Und nicht auf irgendeine, sondern, wie sollte es anders sein, auf die der sozialen Medien. „Social Shopping“ bzw. „Social Commerce“ meint genau dies: die Bewerbung und den direkten Verkauf von Produkten über Social Media-Plattformen. Zudem können potenzielle Kund*innen direkt mit dem jeweiligen Unternehmen durch Kommentare, Gefällt-mir-Angaben und private Nachrichten interagieren. Einige Social Media-Plattformen bieten diese Funktion an. Dort kann man direkt aus einem Posting heraus bei einem Onlineshop etwas kaufen. Die wohl bekanntesten Beispiele hierfür sind Instagram, Facebook und Pinterest.

Nun haben Sie vielleicht gerade erst zu einem Onlineangebot aufgerüstet, da kommt direkt die nächste Hürde auf Sie zu. Diese ist aber – wie so oft – nicht so schwer zu meistern, wie man vielleicht zunächst denkt.

Social Media als Verkaufskanal

Dass sich die Art, wie (online statt physisch) und was (Responsible Retail) wir einkaufen, mit der Pandemie verändert hat, ist keine Überraschung. Das grundsätzliche Konsum-Bedürfnis der Menschen ist, laut einer Statista-Umfrage, jedoch nicht gesunken. Ganz im Gegenteil: Im Januar 2021 (KW 04/2021) gaben 34 % der Befragten in Deutschland an, dass sie Einkäufe, die sie normalerweise im Geschäft erledigen, online getätigt haben. Das sind acht Prozentpunkte mehr im Vergleich zu KW 46/2020, elf Wochen zuvor.

Nicht zuletzt trübt auch die Maskenpflicht (so sinnvoll und wichtig sie auch ist) das physische Einkaufserlebnis enorm. Man geht allein in den Supermarkt, meidet volle Geschäfte, verlässt schnell den Shop und zahlt, soweit möglich, bargeldlos. Erstmals sahen viele Menschen leere Regale – ein Phänomen, dass die meisten so noch nicht erlebt hatten.

Kein Wunder also, dass der physische Einzelhandel während der Covid-19-Pandemie so schnell ins Internet abwanderte. Dass Einkäufe sich nicht nur online, sondern auch häufig in sozialen Medien abspielen, zeigen folgende Ergebnisse einer QVC-Studie:

  • Rund 41 % mehr bestellten die Deutschen im ersten Quartal 2020 über mobile Endgeräte, insgesamt wurde 19 % mehr online bestellt
  • 41 % der Frauen und jeder zweite Mann finden Social Shopping attraktiv
  • Mit einem virtuellen Shopping-Scout einzukaufen, ohne selbst im Geschäft anwesend zu sein, können sich ebenso viele vorstellen

Eine Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH für Greven Medien zeigte zudem: Während der Corona-Krise ist jeder Zehnte zum Social Shopper geworden, während knapp ein Drittel der Deutschen zuvor schon einmal über Social Media-Kanäle eingekauft hat.

Um Social Shopping kommt früher oder später also kein/e Einzelhändler*in herum.

Einheitliche Kundenerlebnisse

Dabei sollte Ihr Ziel sein, diesen neuen „Ort“ zum Verkaufen Ihrer Produkte in Ihre Gesamtstrategie – auch im Zuge eines Connected Stores – einzubinden. Bieten Sie einheitliche Kundenerlebnisse, vom Laden bis hin zu Instagram. Überzeugen Sie Ihre Kund*innen auf der gesamten Customer Journey mit personalisierten Erfahrungen und bieten Sie ein einheitliches Erlebnis auf allen Kanälen.

Oder kurz: Omni-Channel Retail.

Salesforce verfügt über diverse Lösungen, die genau auf Ihre Branche zugeschnitten sind. Erfahren Sie hier mehr darüber, was ein CRM-System wie Salesforce für den Einzelhandel tun kann und wie Sie ein nahtloses Einkaufserlebnis für Ihre Kund*innen schaffen können.

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