Connected Workforce: Die Zukunft der Fertigungsindustrie

Mitarbeiter*innen verschiedener Abteilungen miteinander zu vernetzen war seit jeher ein wichtiges Thema in Unternehmen. Warum gerade in der Fertigungsindustrie ein Connected Workforce so wichtig ist – nicht zuletzt auch Pandemie-bedingt – erfahren Sie hier.

Connected Workforce ist ein Begriff den Sie 2021 – vor allem im Bereich der Fertigungsindustrie – noch oft hören werden. Vernetzung von Belegschaft und Arbeit sind hier die treibenden Kräfte. Die Suche nach Tools und Technologien, die eine zunehmend verstreute und entfernte Belegschaft so produktiv wie möglich machen, sollte für Unternehmen heute höchste Priorität haben.

Die Covid-19-Pandemie stellt vor allem in der Fertigungsindustrie eine Problematik dar. Wie eine vernetzte Belegschaft Ihnen langfristige Wettbewerbsvorteile sichern, Sie gleichzeitig Ihre Mitarbeiter*innen in der Produktion schützen und zudem betriebliche Flexibilität gewährleisten können, erfahren Sie hier.

Vom Trend zur Notwendigkeit:

Connected Workforce

Die industrielle Transformation, bzw. digitale Transformation industrieller Abläufe, zwingt Fertigungsunternehmen Strategien zu überdenken und neu auszurichten. Ein Zurück gibt es nicht – der Markt wartet nicht auf Sie.

Abteilungen, Mitarbeiter*innen, Zulieferer/Zulieferinnen und Partner*innen zu vernetzen war in der Fertigungsbranche schon immer wichtig – das ist so weit nichts neues. Was als zunehmender Trend startete, muss heute aber fester Bestandteil von Fertigungs-Unternehmen sein bzw. werden. Denn mit dem Aufkommen der Industrie 4.0 – inklusive Pandemie und Social Distancing – wird dies jetzt essenziell. Das bedeutet für Sie: Sie müssen den Einsatz einer digitalen vernetzten Belegschaft direkt in Ihre Strategie miteinbauen und -einplanen.

Nur so können Sie

  • Technologien 100% zu Ihrem Vorteil nutzen,
  • Ihre Produktivität verbessern,
  • die Kommunikation erhöhen,
  • Wissen in Echtzeit teilen,
  • Probleme schneller lösen,
  • so Ihre Leistung erhöhen
  • und letztlich Ihren Umsatz steigern.

Mitarbeiter*innen verschiedener Bereiche in Ihrem Unternehmen mit genau den Technologien auszustatten, die es Ihnen ermöglichen, sich aus der Ferne miteinander zu vernetzen und besser zusammenzuarbeiten, klingt zunächst nach einer Mammut-Aufgabe. Doch die anhaltende Pandemie hat deutlich gezeigt, dass man sich zunehmend und teils auch ausschließlich auf die digitale Zusammenarbeit verlassen können muss. Viele Unternehmen in der Fertigungsindustrie änderten bereits ihre Arbeitsprozesse, in der Hoffnung, durch soziale Distanz und Minimierung physischer Kontakte die Sicherheit der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten.

Anpassungen in den Arbeitsweisen und Personalmodellen sind demnach der Anfang. Das langfristige Ziel muss einerseits eine sichere, engagierte und informierte Belegschaft und andererseits eine Strategie-inhärente digitale Vernetzungsplanung sein. Nur so bewältigen Sie Herausforderungen auch in Zukunft – gemeinsam.

Die Belegschaft verändert sich

Sie sollten das auch

Expert*innen prognostizieren, dass mit der vierten industriellen Revolution (4IR) Technologien den Menschen ihre Arbeitsplätze in den Fabriken streitig machen werden. Bisher hat sich dies aber nicht bewahrheitet. Dass menschliche Arbeit enorm wichtig ist, hat sich abermals durch die Covid-19-Krise gezeigt.

Trotzdem ist es so, dass ältere Generationen die Belegschaft zunehmend verlassen und neue, jüngere Mitarbeiter*innen eingestellt werden. Diese wiederum sind gar nicht so leicht zu rekrutieren, da die Wahl doch oft auf digitaler agierende Unternehmen und Branchen fällt. Denn ein Connected Workforce ist die eine Sache – der Mulitgenerational Workforce eine weitere.

Der gemeinsame Nenner zwischen einer immer zerstreuteren Belegschaft, einer Mehrgenerationen-Belegschaft und der Rekrutierung neuer, jüngerer Mitarbeiter*innen fehlt.

Wie können Sie nun Millennial-Talente anziehen, halten und das Beste aus ihnen herausholen? Wie können Sie die Produktivität Ihrer Mitarbeiter*innen auch aus der Ferne maximieren? Und mit welchen Ressourcen lässt sich diese so wichtige Aufgabe bewältigen? Diese Fragen beantworten wir Ihnen jetzt!

Mehr als nur ein Lippenbekenntnis –

die passende Technologie für Sie

Die Technologien, die den meisten Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen, sind E-Mail, Chats und Textnachrichten. Da diese aber nicht immer aktuell und meistens von den tatsächlichen Informationsflüssen der Geschäftsprozesse abgekoppelt sind, wird die Produktivität der Mitarbeiter*innen beeinträchtigt.

Cloud-Software eignet sich grundsätzlich besonders gut für eine Vernetzung der Belegschaft. Vorteile wie die kontinuierliche Aktualisierung und die standortabhängige Nutzbarkeit bieten die Basis. Geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen ein CRM-System an die Hand, in dem sie direkt zusammenarbeiten und auch über beispielsweise eine Chat-Funktion einfach miteinander kommunizieren können.

Im Folgenden stellen wir Ihnen drei mögliche Lösungen vor, mit denen Sie einen Schritt weiter kommen auf Ihrem Weg zum Connected Workforce.

  1. Die Salesforce Experience Cloud (ehemals Community Cloud) stellt mehreren Akteur*innen – in Ihrem Fall Mitarbeiter*innen und Abteilungen – sogenannte Communities zur Verfügung. Diese können Sie sich wie eine Art Portal vorstellen. Bei vielfältigen Produkten ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteur*innen in einem System essenziell. Denn nur so können Sie Komplexität in den Kommunikationswegen reduzieren. Geben Sie deshalb allen Mitarbeiter*innen entlang der Liefer- und Produktionskette ein Portal an die Hand, in dem sie selbstständig agieren können. Dabei kann es sich beispielsweise um die Ansicht des Produktbestands, den Auftragsstatus oder eine Einsicht in verschiedene Rechnungen handeln. Sie selbst entscheiden, welche Daten ersichtlich sind und welche Mitarbeiter*innen miteinander in Kontakt treten können.
  2. Chatter ist das Salesforce-eigene Kommunikationstool. Eine Art Soziales Medium, mit dem Sie ein für allemal lange und unnötige Kommunikationswege aus dem Weg räumen können. Die Vernetzung aller Mitarbeiter*innen und Abteilungen in Ihrem Unternehmen erfolgt, ähnlich wie auf anderen gängigen Social-Media-Kanälen, durch kontinuierlichen, standort- und zeitunabhängigen, auch mobilen, Austausch mehrerer Parteien. Social Collaboration erfolgt durch Interaktion, Engagement, Umfragen, Themenseiten und vieles mehr. Mittelpunkt dieses Sozialen Netzwerks sind Feeds. Feeds halten Ihre Mitarbeiter*innen auf dem Laufenden bzgl. Projekten, Themen und Teams. Veröffentlichen Sie Dateien, Videos, Bilder und andere Informationen direkt im Feed und vernetzen Sie letztlich Ihr gesamtes Unternehmen.
  3. Slack – ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst – bietet eine weitere Möglichkeit zur Vernetzung Ihrer Belegschaft. Die Kommunikation erfolgt in Arbeitsgruppen, sogenannten Channels. Dateien werden in Sekundenschnelle und innerhalb weniger Klicks geteilt. Abteilungen, kurz- und langfristige Projektteams organisieren sich in Channels, die jederzeit aufgelöst oder neu erstellt werden können. Audio- und Videoanrufe sind mit nur einem Klick ebenfalls möglich. Mit einer Salesforce-Slack-Integration können Sie Ihre Salesforce-Instanz von Slack aus durchsuchen und die Ergebnisse in Slack teilen. Zudem können Sie Nachrichten in beide Richtungen, zwischen Salesforce Chatter und Ihrem(n) Slack-Kanal(en), teilen.

 

Möchten auch Sie auf einen Connected Workforce umstrukturieren? Wir begleiten Sie auf dem Weg dorthin. Kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich für ein erstes Kennenlernen.

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