2021: Das Jahr der digitalen Fertigungsindustrie – Trends, News und alles was Sie wissen müssen, um jetzt zu starten!

Die Fertigungsindustrie ist auf dem Weg der digitalen Umrüstung. 2021 ist das Jahr, in dem die Branche handeln muss und auf digitale Strategien setzen muss. Trends wie künstliche Intelligenz im Service oder Connected Workforce müssen jetzt umgesetzt werden – wie erfahren Sie in diesem Artikel.

 

All das, was wir uns unter der digitalen Zukunft vorgestellt haben – von intelligenten Technologien über den Einsatz von Robotern hin zu komplett vernetzten Unternehmen – findet jetzt im Jahr 2021 statt! Die Fertigungsindustrie ist auf dem Weg der Umrüstung auf digitale Strategien. Dabei hat die globale Pandemie den notwendigen Anstoß gegeben, um die Digitalisierung zu beschleunigen.

Im Jahr 2020 haben bereits viele bekannte Fertigungsunternehmen gezeigt, wie flexibel sie agieren können und Produkte hergestellt, die in der Pandemie notwendig sind: Dyson mit neuen Luftreinigern die Viren aus der Luft filtern oder Formel 1, die in kürzester Zeit Atemhilfen produzierten. Die tief verankerten Barrieren für Veränderung, Innovation und Digitalisierung wurden über Nacht überwunden. Aber was passiert mit Unternehmen, die Ihre Transformation aus verschiedenen Gründen nicht in 2020 gestartet haben? Für sie ist die Zeit der Veränderung JETZT.

Die ersten Schocks der Pandemie sind so gut es geht überstanden. Mitarbeiter:innen und Führungskräfte haben die Situation – ob Homeoffice, Masken oder Wechselarbeit – weitgehend akzeptiert. Heute, im Jahr 2021, ist die Zeit gekommen, die digitale Transformation der Fertigungsbranche voranzutreiben.

Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die Stichwörter. Diese drei Bereiche sind der Schlüssel zur Wiederbelebung der Wirtschaft in einer Post-COVID-Ära.

Märkte, Produktion und Kundenbeziehungen neu denken

Hier setzt die digitale Transformation im Manufacturing an

Individuelle Produkte, flexible Produktionsketten und Nachhaltigkeit: die Kundenbedürfnisse haben sich geändert. Eine Umstellung von just-in-time auf just-in-case trifft bereits den ersten Ansatz. Kund:innen und Händler:innen fordern Flexibilität und Nachhaltigkeit, digitale Prozesse und vernetzte Abteilungen unterstützen Sie dabei. Gehen Sie in die Offensive und nutzen Sie die digitale Transformation nicht nur für einen Teilbereich, sondern gehen Sie aufs Ganze mit allen kundenrelevanten Abteilungen, einschließlich der Produktion.

 

„Gehen Sie in die Offensive: digitale Transformation in allen Belangen – vom digitalen Auftragsmanagement über smarten Service hin zur KI- und Robotic-Unterstützung.
NACHHALTIG. DIGITAL. WACHSEN.“

Es gibt heute schlichtweg keine Alternative mehr, der Digitalisierung aus dem Weg zu gehen. Künstliche Intelligenz und gesteuerte Maschinen sind bereits Gegenwart. Wagen Sie den Schritt in die Industrie 4.0. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie im Folgenden.

Zwei Perspektiven für das Jahr 2021

Um überhaupt Antwort auf die Frage geben zu können, warum 2021 das Jahr der digitalen Fertigungsindustrie ist und wie Sie es zu Ihrem Jahr machen, müssen zunächst zwei Perspektiven beleuchtet werden.

Zum einen haben Unternehmen, die letztes Jahr im Rahmen der Pandemie radikal ihre Unternehmensprozesse digitalisiert haben, jetzt die Möglichkeit, Ihre digitalisierten und automatisierten Prozesse zu perfektionieren. Details können geschärft, Mitarbeiter:innen weiter im Umgang mit dem neuen System geschult werden. Und selbstverständlich kann allgemein an der Akzeptanz gegenüber diesem neuen System gearbeitet werden. Je nachdem, wie weit das jeweilige Unternehmen in diesem Prozess fortgeschritten ist, können auch neue Projekte angegangen werden. Der Best Case wäre schließlich eine Unternehmensdigitalisierung in allen Bereichen – Vertrieb, Marketing, Service, Personalwesen und viele mehr.

Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die es, wie bereits erwähnt, im vergangenen Jahr noch nicht „geschafft“ haben, zu digitalisieren. Jedes Unternehmen – vor allem in der Fertigungsindustrie – steht in der Pandemie vor anderen Herausforderungen. Daher sind Pauschalisierungen hier ohnehin hinfällig. Was für diese Unternehmen aber wichtig ist: Es ist noch lange nicht zu spät! Man hatte bereits Zeit, sich von dem Pandemie-Schock zu erholen. Jetzt wird es Zeit, sich zu sammeln und mit ausreichend Planung auf den Zug der digitalen Transformation aufzuspringen und zu starten, sich diese zu Nutzen zu machen!

Hierbei empfiehlt es sich, sich zunächst auf die Digitalisierung der IT-Software zu konzentrieren und im nächsten Schritt das Thema Industrie 4.0, gemeinsam mit Connected Workforce und KI anzugehen.

 

Industrie 4.0: Vernetzte Abteilungen & künstliche Intelligenz 

Industrie 4.0 in Zusammenhang mit dem Begriff Connected Workforce werden Sie 2021 im Manufacturing noch öfter hören. Beide Begriffe gehen Hand in Hand und sind zentrale Punkte, die dieses Jahr für Sie erfolgreich werden lassen. Konkret wird unter dem Begriff Industrie 4.0 zunächst die intelligente Vernetzung von Maschinen und Prozessen in der Industrie, basierend auf Informations- und Kommunikations-technologien (IKT), verstanden. Im weiteren Sinne wird der Begriff jedoch zur Beschreibung sämtlicher Veränderungen verwendet, die durch eine Kombination von Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz, dem Internet der Dinge (IoT), Robotik, Cloud-Computing, 3D-Druck und weiteren Technologien ausgelöst werden.

Die Vernetzung Ihrer Belegschaft – ein Connected Workforce – ermöglicht Ihnen auf lange Sicht eine bessere Planung. Fehler und unnötige Kommunikationswege können umgangen werden. Mitarbeiter:innen sind auch in der Ferne miteinander vernetzt und können so produktiv wie möglich arbeiten. Das Ergebnis ist zufriedenere Kund:innen, da Ihre Mitarbeiter:innen dank immer aktueller Daten und ganzheitlicher Übersicht auch besser auf individuelle Kundenwünsche eingehen können. Wollen Sie also Ihre Prozesse im Sinne der Industrie 4.0 auf die nächste Ebene heben, funktioniert dies nicht ohne eine vernetzte Belegschaft.

Ein weiterer wichtiger Punkt für das Manufacturing im Jahr 2021 und, wenn man so will, die Königsdisziplin der Kategorien zur Digitalisierung mittelständischer Unternehmen, ist der Einsatz von KI – Künstlicher Intelligenz. Gemeint ist hierbei die Nutzung von Daten mithilfe neuester Technologien. Und darauf basierend die Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle und smarter Produkte. Das ist der langfristige Schlüssel zum Erfolg für Fertigungsunternehmen. KI nimmt nicht nur Ihren Mitarbeiter:innen Arbeit ab, sondern bringt Sie durch langfristige Wettbewerbsvorteile, Differenzierung und Marktführerschaft ganz nach vorne.

Ein Beispiel für die Anwendung von KI im Service sind Chatbots. Das Chat-Fenster, das Sie beim Öffnen mancher Websites automatisch fragt, ob es Ihnen helfen kann, ist ein solcher Chatbot. Stellen Sie sich diese also vor wie virtuelle Service-Mitarbeiter:innen. Kund:innen chatten mit einem technischen System, für einen Self-Service in verschiedensten Szenarien. Dabei können Sie jederzeit übernehmen oder eingreifen! Es gibt noch viele weitere „smarte Helfer“, die Ihren Mitarbeiter:innen im Service manuelle Routinearbeit abnehmen können. Lesen Sie hier mehr dazu.

Bis hierher wurden bereits die wichtigsten Punkte

  • von den Kernthemen digitaler Transformation für Fertigungsunternehmen im Jahr 2021,
  • über die Erläuterung der beiden Perspektiven, in denen sich Unternehmen aktuell wiederfinden,
  • bis hin zu den größten und wichtigsten Meilensteinen, die Ihren Umsatz auf lange Sicht ankurbeln werden, erläutert.

Fünf Aspekte für Gegenwart & Zukunft

Die folgenden fünf Aspekte sind final als ein Rückblick dessen, was Fertigungs-Unternehmen im vergangenen Jahr stärker gemacht hat, und gleichzeitig ein Blick in die Zukunft, was diese auch für 2021 beibehalten sollten, zu sehen.

  1. Schnelligkeit par excellence

Reaktionszeiten verkürzten sich, Anfrage wurden schneller bearbeitet, Probleme schneller gelöst und Kund:innen schneller glücklich gemacht. Wer diese Schnelligkeit beibehält, lässt die Konkurrenz hinter sich!

  1. Handeln statt reden

Eine Kultur des Machens ist genau die Geschäftseinstellung, die es während einer Pandemie braucht. Projekte in kürzester Zeit planen und umsetzen. Agilität mit Punkt 1 – Schnelligkeit – verbinden. Prozesse vereinfachen. Ziele schneller erreichen!

  1. Elastisch & digital

Praktisch von einer Nacht auf die andere wurden Kund:innen auf sämtlichen Ebenen – B2B, B2B, B2B2C – ins digitale Universum überführt. Viele haben diesen Schritt auch noch nicht gewagt. Das Fazit bleibt aber gleich: Kund:innen wählen langfristig immer das Produkt, den/die Anbieter:innen, den/die Partner:innen, mit den einfachsten Kommunikationswegen, den schnellsten Reaktionszeiten und dem besten Service. Und erwiesenermaßen ist dieser nun mal am besten digital.

  1. Übergreifende Zusammenarbeit

Hier sind wir wieder beim Stichwort Connected Workforce. Darüber hinaus muss dies auch in die Führungskräfteebene getragen werden. Auch für diese war das letzte Jahr sicherlich kein leichtes. Denn Entscheidungen über Mitarbeiter:innen-Sicherheit und Umstrukturierungen sind sensible Themen. Große Ziele sollten sich durch das gesamte Unternehmen ziehen, von den Mitarbeiter:innen bis zur Vorstandsebene – mit einem großen, gemeinsamen Gewinnerteam als Output.

  1. Neufindung des Geschäftszwecks

2020 war auch das Jahr des großen Hinterfragens. Das, was wirklich zählt, die Menschen, gegenseitige Unterstützung und Hilfe, rückte wieder in den Mittelpunkt. Das ist nicht nur bei Einzelpersonen, sondern auch bei Unternehmen angekommen. Unternehmen, die die Umgebung und aktuelle Notlagen in Ihre Strategie miteinbeziehen und die „Es kommt darauf an, was man gibt“-Einstellung beibehalten, werden sich langfristig als Vorreiter der Branche durchsetzen.

Nehmen Sie diese Aspekte mit in Ihre Strategieplanung für das Jahr 2021. Eine Strategie, die dieses Jahr – mit den richtigen Tools und der entsprechenden Motivation – nicht nur das Jahr der digitalen Fertigungsindustrie, sondern auch das Jahr Ihres Unternehmens, Ihr Jahr, werden lässt!

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